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Aktuelles

Grundsteuerreform: Neue Wertfeststellung 2022/2023

Phase 1: Erfassung – bis 31.10.2022

Die Finanzverwaltung hat angekündigt, dass beginnend mit dem 1.7.2022 bis zum 31.10.2022 über das ELSTER-Verfahren die Erklärungen für die Grundsteuer (Einheitswertfeststellung) eingereicht werden sollen. Bis zu diesem Termin gilt es, gemeinsam mit Ihnen die Daten für die Feststellungserklärung zusammenzustellen.

Hinweis: Auf unserer Web-Site werden wir in den nächsten Wochen und Monaten Informationen bereitstellen, die für Sie in dieser Phase wichtig sein können.

Phase 2: Einreichung – 1.7.2022 bis 31.10.2022

Nach Angabe der Finanzverwaltung können wir für Sie im Zeitraum vom 1.7.2022 bis zum 31.10.2022 über das elektronische Steuerverfahren die Erklärungen einreichen.

Phase 3: Bescheidprozess

Es ist heute noch nicht absehbar, wann und auch auf welchem Weg (digital oder beleghaft) die Feststellungs- bzw. Grundsteuermessbescheide zugestellt werden. Wir werden Sie in dieser Phase mit der Kontrolle und Prüfung der Einheitswert- und Grundsteuerbescheide weiter unterstützen.

 

 

Neuerungen Abgabefristen und Verspätungszuschläge

Steuererklärung für 2019                                                               Abgabefrist 31.08.2021

Steuererklärung für 2020                                                               Abgabefrist 31.08.2022 (aufgrund von Corona)

Steuererklärung für 2021                                                               Abgabefrist 30.06.2023

 

Die Abgabefristen für Steuererklärungen, welche durch den Steuerberater erstellt werden, wurden um 2 Monate vom 31.12. auf den 28.02. verlängert. Die Ausnahme der vorzeitigen Anforderung durch das Finanzamt bleibt weiterhin bestehen.

Bitte reichen Sie daher Ihre Erklärungsunterlagen für den Veranlagungszeitraum 2020 bis spätestens 31.03.2022 bei uns ein. Somit kann die fristgerechte Abgabe gewährleistet und die Entstehung von Verspätungszuschlägen vermieden werden.

Seit 01.01.2019 wurden die Verspätungszuschläge gesetzlich neu geregelt. Somit fallen Verspätungszuschläge automatisch an, wenn die Steuererklärung 2020 nicht rechtzeitig bis Ende August 2022 beim Finanzamt eingereicht wird.

Der Verspätungszuschlag beträgt somit je angefangenen Monat der Verspätung 0,25 % der festgesetzten Steuer, mindestens 25,00 € pro Monat.

Reichen Sie die Unterlagen nach dem 30.11.2021 bei uns ein, kann das Vermeiden von Verspätungszuschlägen nicht gewährleistet werden.



Einkommensteuer - Immobilien

Das Bundesfinanzministerium hat seine Regelungen zur Liebhaberei bei kleinen Photovoltaik-Anlagen und Blockheizkraftwerken umfassend ergänzt und eine Antragsfrist eingeführt.
Durch das Zusammenfallen von Zensus und Neubewertung des Grundbesitzes im Rahmen der Grundsteuerreform müssen viele Immobilieneigentümer dieses Jahr gleich zweimal Angaben zu ihrem Grundbesitz machen.
Land- und forstwirtschaftliche Flächen werden bundeseinheitlich nach denselben Regelungen bewertet, die sich aber in bestimmten Punkten von den bisherigen Regelungen unterscheiden.
Die verschiedenen Grundsteuermodelle der einzelnen Bundesländer unterscheiden sich deutlich im Umfang der für die Feststellungserklärung benötigten Daten.
Insgesamt sieben Bundesländer haben sich bei der Grundsteuerreform für Abweichungen von den Regelungen auf Bundesebene entschieden.
Im Bundesmodell für die Grundsteuerreform werden viele Daten für die Ermittlung der Bemessungsgrundlage berücksichtigt.
In diesem Jahr müssen alle Immobilieneigentümer eine Feststellungserklärung abgeben, damit das Finanzamt die Bemessungsgrundlage für die neue Grundsteuer berechnen kann.
Das Bundesverfassungsgericht hat 2018 die Grundsteuer in ihrer bisherigen Form als verfassungswidrig eingestuft und eine verfassungskonforme Neuregelung verlangt, die ab 2025 greift.
Die Finanzbehörden haben Billigkeitsmaßnahmen für wohnungswirtschaftliche Unternehmen zu einer großzügigen Prüfung der Voraussetzungen einer erweiterten Kürzung bei der Unterbringen von Kriegsflüchtlingen erlassen.
Die Ampelkoalition hat ein weiteres Entlastungspaket beschlossen, das auch einen Steuerrabatt von 300 Euro für Arbeitnehmer und Selbstständige vorsieht.



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